Es gibt Sex ohne Liebe.Es gibt Liebe ohne Sex.Sexualität wird erst durch Liebe schön.Stress in Beruf, Familie und Alltag bringt Stress beim Sex. Wir gehen den bekannten und noch unbekannten Problemen gemeinsam auf den Grund und erarbeiten Lösungen. "Den Körper lustvoll zu erleben, stärkt das Selbstbewusstsein und erhöht die Lebensqualität. Niemand soll davon ausgeschlossen sein." LustlosigkeitNur wenige Paare sprechen offen und frei über die eigenen sexuellen Wünsche und über die gemeinsame Erfüllung - selbst in sogenannten normalen Beziehungen nicht. Dadurch ist das Sexualleben wesentlich weniger erfüllend als es sein könnte. Oft sind da auch Ängste und Unsicherheiten, und es kommt zu vielen gegenseitigen Verletzungen, über die ebenfalls nicht gesprochen wird. Das führt zu Lustlosigkeit (Libidoverlust) bis Abneigung - und dies zu zusätzlichem Frust. Lustlosigkeit kann auch Ausdruck von abgewehrten Bedürfnissen sein, die der Betroffene bei sich selbst oder bei seinem Partner verurteilt. Lustlosigkeit kann auch einfach vorgeschoben sein, aus Scham oder aus Angst vor Versagen. Lustlosigkeit kann auch Ausdruck eines Paarkonfliktes sein, bei dem es um Macht geht, oder um erlebte Kränkung, oder weil der andere nicht (mehr) den eigenen Erwartungen entspricht. Lustlosigkeit kann auch Ausdruck von einer tieferen Angst vor alten, verdrängten unangenehmen Erfahrungen und den damit verbundenen schmerzlichen Gefühlen sein. Verstärkt kann sich das auch als Scham, Abneigung, Ekel, besondere Prüderie ausdrücken. Oder umgekehrt, dass sich der eine Partner besonders fordernd verhält, wissend, dass die Zurückhaltung des Andern nicht zu gemeinsamen sexuellem Handeln führt. ImpotenzBeim Mann wird bei Impotenz der Penis ungenügend oder gar nicht steif oder erschlafft zu früh (Erektionsstörung). Bei der Frau wird die Scheide nicht oder unzureichend feucht. Manchmal entwickelt sich dann ein ausgeklügeltes Vermeidungsverhalten gegen sexuelle Situationen bis zu einer ausgeprägten Phobie. Bei Frauen tritt dies öfter in der Schwangerschaft (Aufbrechen von alten Konflikten mit der eigenen Mutter), begleitend zur Kindererziehung (Konflikt zwischen der Rolle als Mutter und als Geliebte) und während der Wechseljahre auf (Hormonumstellung). Da die Frau dann „trotzdem kann“, wird sie oft vom Mann in ihrem Leid nicht wahrgenommen und nimmt sich selber nicht ernst; manchmal erst dann, wenn die Scheide sich krampfhaft zusammenzieht und ein Eindringen verhindert. Bei beiden steht dahinter meist eine alte Verletzung (Missbrauch oder frühkindliche Störung). Bei Impotenz kann es hilfreich sein, den Beischlaf nicht bewusst anzustreben, sondern sich verschiedenen Formen des Petting zu widmen. OrgasmusstörungDer Mann hat einen zu frühen oder gar keinen Samenerguss. Oder er ejakuliert zwar, aber er empfindet wenig oder gar nichts dabei. Die Frau hat selbst bei gefühlvollem intensivem Streicheln keinen Orgasmus. Damit verbunden ist oft eine tiefe Angst vor dem anderen Geschlecht oder eine grundsätzliche Angst vor Kontrollverlust - und nach teilweise vertretener Ansicht letztlich die Angst vor dem Tod. Andere StörungenDazu gehören die Störung der Geschlechtsidentität (ein Mann will eine Frau sein und umgekehrt), wenn sie denn vom Betroffenen als Störung erlebt wird, störende Andersartigkeit (eine Neigung haben, die der Betroffene nicht haben will), Sexsucht, sowie sexuelle Straftaten (Missbrauch, Belästigung, Nötigung). Solche Neigungen sind beispielsweise: Exhibitionismus, Fetischismus, Voyeurismus, Sadomasochismus oder Sodomie. Entscheidend für die Beurteilung ist die Schwere des Verhaltens und das eigene Leiden daran, und ob es sich möglicherweise zu einer Sucht entwickelt oder zu Straftaten. Als ergänzende Abwechslung und mit einer gemeinsamen Haltung von Neugier können diese Formen eine Beziehung hingegen durchaus bereichern. Mit dem richtigen Partner können sie sogar einen Schwerpunkt in der sexuellen Beziehung bilden. Erschwertes KinderkriegenEinige Sexualstörungen führen zu verminderter Zeugungsfähigkeit beim Mann und/oder verminderter Fruchtbarkeit bei der Frau. Für Paare mit Kinderwunsch ist das eine große Not. |
![]() Es ist was es ist(Erich Fried) Es ist Unsinn sagt die Vernunft. Es ist Unglück sagt die Berechnung. Es ist lächerlich sagt der Stolz. |


